Push-Benachrichtigungen – was genau ist das?
Sie sehen sie jeden Tag auf Ihrem eigenen Telefon: diese kleinen Nachrichten, die auf Ihrem Sperrbildschirm erscheinen. Eine Terminerinnerung, eine WhatsApp-Nachricht, eine Wetterwarnung. Das sind Push-Benachrichtigungen.
Für einen Händler ist das ein direkter und unmittelbarer Kommunikationskanal zu seinen Kunden. Man muss nicht warten, bis sie eine E-Mail öffnen oder die sozialen Netzwerke aufrufen. Die Nachricht landet direkt in ihrer Tasche.
Und anders als man vielleicht glaubt, brauchen Sie keine mobile App zu entwickeln, um sie zu versenden. Treuekarten in Apple Wallet und Google Wallet binden Push-Benachrichtigungen nativ ein.
Wie funktioniert das technisch?
Das Prinzip ist einfach:
Keine technischen Kenntnisse erforderlich. Wenn Sie eine SMS schreiben können, können Sie eine Push-Benachrichtigung senden.
Warum Push-Benachrichtigungen so wirksam sind
Die Zahlen sprechen für sich:
Dieser Unterschied erklärt sich durch mehrere Faktoren:
Wann sollten Sie Ihre Benachrichtigungen senden?
Das Timing ist ebenso wichtig wie der Inhalt. Hier sind die besten Zeitpunkte je nach Geschäftstyp:
Café / Coffeeshop
Bäckerei
Restaurant
Friseursalon
Die goldene Regel: nicht öfter als einmal pro Woche
Die Falle ist, zu viele zu senden. Eine Benachrichtigung pro Woche ist das empfohlene Maximum für einen Nahversorger. Darüber hinaus riskieren Sie, dass der Kunde Ihre Karte löscht – und dann verlieren Sie den Kontakt endgültig.
7 Beispiele für Benachrichtigungen, die funktionieren
1. Die Treue-Erinnerung
*„Nur noch 2 Stempel bis zu Ihrer Belohnung! Wir warten auf Sie 😊"*
→ Motiviert den Kunden, wiederzukommen, um seine Karte zu vervollständigen.
2. Die Neuheit
*„Neu auf unserer Karte: der Pistazien-Latte. Kommen Sie probieren!"*
→ Weckt Neugier und einen Grund vorbeizukommen.
3. Das zeitlich begrenzte Angebot
*„Nur heute: doppelte Stempel für jede Bestellung vor Mittag."*
→ Erzeugt ein Gefühl der Dringlichkeit.
4. Die saisonale Nachricht
*„Die ersten Lütticher Waffeln der Saison sind fertig 🧇"*
→ Verbindet Ihre Nachricht mit einem Moment, auf den der Kunde wartet.
5. Die personalisierte Erinnerung
*„Wir haben Sie eine Weile nicht gesehen. Ihr Platz ist immer noch frei!"*
→ Wird an inaktive Kunden gesendet, um sie zurückzugewinnen.
6. Das besondere Ereignis
*„Am Samstag kostenlose Verkostung unseres neuen Blends. Schauen Sie vorbei!"*
→ Verwandelt eine Benachrichtigung in eine Einladung.
7. Der Dank
*„Danke für Ihren 20. Besuch! Ihr nächster Kaffee geht aufs Haus 🎉"*
→ Bereitet Freude und stärkt die Beziehung.
Was Sie vermeiden sollten
Manche Benachrichtigungen richten mehr Schaden als Nutzen an:
Wie messen Sie die Wirkung?
Mit einem Tool wie Goodly können Sie die Wirkung jeder Benachrichtigung verfolgen:
Diese Daten ermöglichen es Ihnen, Ihre Strategie mit der Zeit anzupassen. Sie lernen, welche Nachrichten bei Ihrer spezifischen Kundschaft am besten funktionieren.
Wie fangen Sie an?
Die Einrichtung geht schnell:
Kein Entwickler, keine App zum Erstellen, kein Werbebudget. Nur eine passende Nachricht, im richtigen Moment, für die richtigen Personen.
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